Trump kommt mit Mini-Air-Force-One - Jumbo muss wegen Defekt umkehren

Air Force One muss umkehren
Trump kommt mit kleiner Boeing 757 nach Davos

ArtikeldatumVeröffentlicht am 21.01.2026
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Traditionell wird die Air Force One mit der Boeing VC-25 assoziiert. Doch der Jumbo Jet trägt die Bezeichnungen nur, wenn sich der US-Präsident an Bord befindet. So sollte es auch heute sein: Donald Trump wird am Morgen auf dem Flughafen Zürich erwartet, um von dort aus zum Weltwirtschaftsforum nach Davos zu reisen. Die US Air Force verfügt über zwei der speziell modifizierten VC-25A. Beide sollten in der Schweizer Metropole landen, eine vor Ort bleiben, die andere zum Fliegerhorst Ramstein weiterfliegen. Doch da sich eine Maschine derzeit in der Wartung befindet, springt eine Boeing C-32A ein. Der Twin basiert auf dem zweistrahligen 757-Verkehrsflugzeug.

Wie geplant startete Donald Trump mit der einsatzfähigen VC-25A, doch rund eine Stunde nach dem Start bemerkte die Besatzung ein elektrisches Problem. Aus Sicherheitsgründen kehrte die Crew um. Der Präsident und seine Delegation stieg auf der Joint Base Andrews bei Washington D.C. in eine C-32A als Ersatzmaschine um. Seine Ankunft in Davos dürfte sich dadurch verzögern. Die USAF verfügt über acht Exemplare des Musters. Nun befindet sich ein Duo aus der Flotte auf dem Weg über den Atlantik.

Blamage für Präsident

Nicht nur die zahlreichen Spotter und Flugzeugfreunde in Zürich dürften über den spontanen Flugzeugwechsel enttäuscht sein. Auch Trump selbst wird nicht erfreut sein, mit der kleinen Air Force One in Zürich zu landen, wo einige Kollegen mit deutlich größeren Gefährten ankommen.

Warten auf neue Air Force One

Bereits die Verspätung bei der neuen VC-25B sorgte für Verstimmung beim Präsidenten. Die neue Air Force One auf Basis der 747-8 soll frühestens im Oktober 2027 in Dienst gehen. Daraufhin hatte Qatar dem US-Präsidenten eine VIP-Ausführung der Boeing 747-8 geschenkt, die ebenfalls entsprechend umgerüstet werden soll. Die Umrüstung des Millionen-Geschenks soll etwas weniger als ein Jahr dauern. Wie teuer sie wirklich wird, ist noch nicht bekannt. Hier gehen die Schätzungen weit auseinander: Während Meink von 400 Millionen Dollar ausgeht, rechnet die USAF eher mit 1,5 Milliarden.