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Xian H-6K Japanisches Verteidigungsministerium
Xian H-6K
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Chinesische und russische Bomber vor Japans Westküste

Tu-95MS und H-6K Chinesische und russische Bomber vor Japans Westküste

Kurz vor Weihnachten führten vier chinesische H-6K und zwei russische Tu-95MS einen Übungsflug im Ostchinesischen Meer und im Japanischen Meer durch.

Laut russischem Verteidigungsministerium waren die "gemeinsamen Luftpatrouillen von Langstreckenflugzeugen der russischen Luftwaffe und der chinesischen Luftwaffe in der asiatisch-pazifischen Region" erfolgreich. Die Flugzeit betrug mehr als 10 Stunden, hieß es. Beteiligt waren auch Suchoi Su-35S als "Jagdbegleitung für die strategischen Bomber" und Frühwarnflugzeuge des Typs A-50U für die Steuerung der Übung.

"Auf bestimmten Etappen der Route wurden die strategischen Raketenträger von F-15-Jägern der japanischen Luftwaffe eskortiert", so das Verteidigungsministerium, das betonte, dass man nur im internationalen Luftraum unterwegs war.

"Die gemeinsamen Patrouillen wurden mit dem Ziel durchgeführt, die russisch-chinesischen umfassenden partnerschaftlichen Beziehungen weiter zu entwickeln, das Niveau der Interaktion zwischen den Streitkräften beider Länder weiter zu erhöhen, ihre Fähigkeit zur Durchführung gemeinsamer Operationen zu verbessern und die globale strategische Stabilität zu stärken", hieß es weiter.

Russland und China führten im Juli 2019 ihren ersten gemeinsamen strategischen Bomberflug durch. Sowohl Südkorea als auch Japan warfen ihnen damals vor, ihren Luftraum zu verletzen.