Ende 1967 entschied die sowjetische Regierung, einen Wettbewerb für einen neuen strategischen Bomber mit hohen Leistungen zu starten. Um den Auftrag bewarben sich die Konstruktionsbüros von Suchoi und Mjassischtschew, die verschiedene Muster mit extrem gepfeilten Flügeln und Schwenkflügeln konzipierten. Die Entwürfe T-4/T-4MS beziehungsweise M-20 sollten Geschwindigkeiten von Mach 3+ erreichen. Dies war aus Sicht von Tupolew technisch nicht realistisch und auch militärisch nicht notwendig. Als das Konstruktionsbüro 1970 mit seinen Studien begann (Flugzeug L), schlug es daher Mach 2+ als Geschwindigkeit vor. 1972 sahen auch die Militärs eine Notwendigkeit, die Anforderungen zu reduzieren, und nachdem Suchoi ausgestiegen war, standen sich nun ...
Tupolew Tu-160 „Blackjack“ :Der russische Bombergigant und seine Geschichte
Die Tupolew Tu-16 "Blackjack" ist dank umfangreicher Modernisierungsprogramme und der 2015 beschlossenen Wiederaufnahme der Produktion bis heute ein zentraler Bestandteil der russischen Luftstreitkräfte.
Veröffentlicht am 06.09.2024





