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Überführungsflug von MCAS Beaufort

Erste F-35B der RAF in Marham

Die Royal Air Force hat am Mittwoch vier ihrer Lockheed Martin F-35B zur Heimatbasis Marham überführt. Im Herbst sollen die Tests auf dem Träger „Queen Elizabeth“ starten.

Nach einer wetterbedingten Verzögerung hoben die F-35B der wieder aufgestellten 617 Squadron (Dambusters) von der US Marine Corps Air Station in Beaufort, South Carolina ab, wo die Ausbildung der britischen Piloten durchgeführt wird. Begleitet wurden die vier Kampfflugzeuge auf ihrem etwa achtstündigen Flug von einem Voyager-Tanker der RAF.

Die Ankunft der F-35B in Großbritannien „zwei Monate früher als geplant“ bietet laut Verteidigungsministerium die Möglichkeit für das Wartungspersonal sich einzuarbeiten, um eine Einsatzbereitschaft der Lightning II zum Jahresende zu erreichen. Bis dahin werden weitere F-35B aus den USA überführt. Derzeit hat die RAF 15 Maschinen im Dienst.

Die vier F-35B der RAF wurden mit Unterstützung eines Voyager-Tankers von MCAS Beaufort an der US Ostküste nach Marham überführt (Foto: Crown Copyright).

Rund 550 Millionen Pfund wurden in im Rahmen eines umfangreichen Veränderungsprogramms in die Basis Marham investiert, auf der auch noch die letzten Tornados der RAF stationiert sind. Unter anderem wurde die Landebahn neu aufgebaut und es gibt nun speziell betonierte Flächen für die Senkrechtlandung des Jets.

Die F-35B wird auch von Piloten der Royal Navy geflogen. Erste Tests auf dem Flugzeugträger „Queen Elizabeth“ sind für den Herbst vor der amerikanischen Ostküste geplant.

Großbritannien ist nach den USA der größte Partner im Joint-Strike-Fighter-Programm. 138 Flugzeuge sollen beschafft werden. Mehr als 500 britischen Unternehmen sind am Bau beteiligt, allen voran BAE Systems. Rund 15 Prozent jeder F-35 kommen aus Großbritannien.

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