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Mit einer A340 übte die Flugbereitschaft den Empfang von Staatsgästen in Schönefeld. Bundeswehr - J. Schmidt

Umzug von Tegel

Flugbereitschaft übt am BER

Die Flugbereitschaft hat in Schönefeld den Empfang von Staatsgästen geprobt, denn ab 21. Oktober sind Staatsempfänge in Berlin-Tegel Geschichte.

Bei der Probe, die gemeinsam mit dem Bundesministerium der Verteidigung, dem Auswärtigen Amt, dem BKA, der Berliner Polizei sowie dem Wachbataillon BMVg erfolgte, wurde die Ankunft des königlichen Staatsoberhauptes eines fiktiven Landes geübt.

Es wurden 21 Salutschüsse zu Ehren des Königspaars verschossen, gleichzeitig gab es einen Überflug zweier Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg an der Donau, die die Maschine vorher im deutschen Luftraum eskortiert hätten. Dies gehört zu den militärischen Ehren, mit denen Staatsoberhäupter und Präsidenten empfangen werden, wenn sie zum ersten Mal in ihrer Funktion nach Deutschland kommen.

Rund um den Empfang wurden zusätzlich Abflüge der Bundeskanzlerin und der Verteidigungsministerin simuliert, denn auch der politisch-parlamentarische Flugbetrieb der Flugbereitschaft BMVg wird ab 21. Oktober von und nach Schönefeld erfolgen, teilte die Luftwaffe mit.

Der Hubschrauberflugbetrieb der Flugbereitschaft BMVg wird allerdings "bis zur Fertigstellung der Zielstruktur des Regierungsflughafens am BER unverändert auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel auf Grundlage einer luftrechtlichen Erlaubnis des Luftfahrtamts der Bundeswehr sogenannter "Außenlandungen in militärischen Liegenschaften" durchgeführt.

Der Stationierungsort aller Flächen-Flugzeuge der Flugbereitschaft BMVg bleibt bis dahin der Flughafen Köln/Bonn. Am Standort Schönefeld werden zunächst etwa 60 Soldatinnen und Soldaten des Verbandes tätig sein.

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