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Keine Restriktionen mehr beim F-35-Schleudersitz

USAF genehmigt Modifikationen Keine Restriktionen mehr beim F-35-Schleudersitz

Nach Modifikationen am Martin-Baker-Schleudersitz dürfen nun auch Piloten, die weniger als 62 Kilogramm wiegen, wieder die F-35 fliegen.

Die US Air Force hatte im Juli 2015 ein entsprechendes Verbot verhängt, nachdem bei Tests ein unakzeptabel hohes Risiko für Nackenverletzungen festgestellt worden war.

Die nun vorgenommenen Änderungen treffen drei Bereiche. So wurde der Helm von Vision Systems International nochmals leichter gemacht, unter anderem durch Wegfall eines zusätzlichen Visiers. Darüber hinaus wurde zwischen die Fallschirmleinen eine Verkleidung eingearbeitet, die das Zurückschlagen des Kopfes beim Ausschuss verhindert. Schließlich gibt es nun einen Schalter, den leichte Piloten betätigen, um die Ausschusssequenz bei hohen Geschwindigkeiten anzupassen, Der Fallschirm wir nun leicht verzögert geöffnet.

Damit kann der US16E (Mk16-Familie) von Martin-Baker wie gefordert von Piloten mit einem Gewicht von 46,7 bis 111 Kilogramm genutzt werden, sobald die Nachrüstungen an den 100 bisher gelieferten F-35A der USAF durchgeführt sind. Die volle Produktion der neuen Helmvariante wird im Laufe des Jahres starten.