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Die F-22 Raptor der USAF durchliefen auf der Hill AFB ein Programm, das die Lebensdauer um 8000 Flugstunden erhöht hat. USAF
Hickam F-22 Arrival
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F-22 Raptor der USAF können 8000 Stunden länger fliegen

Wartungsarbeiten auf der Hill AFB F-22 kann 8000 Stunden länger fliegen

Nach 14 Jahren hat die US Air Force ihre Lockheed Martin F-22 Raptor-Flotte so modifiziert, dass sie 8000 Stunden länger fliegen können.

Die Arbeiten liefen seit 2006 beim 574th AMXS auf der Hill Air Force Base, wo ein Team von 400 Mitarbeitern mit dem Stealth-Fighter beschäftigt war.

Die Raptors durchliefen sechs einzigartige Anlagen für strukturelle Reparaturen, Modifikationen, Wiederherstellung von Beschichtungen und Schadensreparaturen. Dabei wurden mehr als 8645 technische Aufträge mit einer Arbeitsdauer von über 3,8 Millionen Stunden erfüllt. Allein 1,55 Millionen Stunden wurden der Wiederherstellung von radarabsorbierenden Beschichtungen gewidmet, während sich die restlichen 2,3 Millionen Stunden auf Korrosionsschutz, Flugzeugmodifikationen, Modernisierung und Reparaturen konzentrierten.

Mit dem Abschluss des Programms wird die 574th AMXS zu einem 10-Jahres-Inspektionsrythmus wechseln, wobei es um die Bearbeitung der Beschichtungen im Lufteinlauf geht. "Wir haben bereits unser neues Arbeitspensum an neun Flugzeugen durchgeführt, mit insgesamt fast 200000 Arbeitsstunden. In Verbindung mit diesem Programm bereiten wir uns derzeit auf die Durchführung von Avionik-Upgrades vor, die die ohnehin schon erstaunlichen Fähigkeiten der F-22 erheblich verbessern werden", sagte Paul Woolever, Leiter der 574th Production/Flight Test Section.