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Zieldarstellung und Luftkampftraining

ATAC fliegt Mirage F1

Dassault Mirage F1 bei ATAC in Fort Worth Foto: ATAC

Als erstes kommerzielles Unternehmen hat ATAC jüngst eine Mirage F1 wieder in die Luft gebracht. Das Unternehmen verfügt in Fort Worth über 63 Flugzeuge aus Beständen der Armée de l´Air.

Airborne Tactical Advantage (ATAC) ist Teil des Textron-Konzerns und bietet bereits seit langem Zieldarstellungs- und Luftkampftrainings-Dienstleistungen für die US Streitkräfte. Zur knapp 30 Flugzeuge umfassenden Flotte zählen IAI F-21 Kfir, Hawker Hunter Mk.58 und Aero L-39 Albatros.

Um ihr Geschäft deutlich auszuweiten kaufte ATAC im Juli 2017 in Frankreich für mehrere zehn Millionen Euro sieben Mirage F1B-Doppelsitzer und 56 Mirage F1CT/CR (Mehrzweckkampfjet/Aufklärer). Etwa 45 der Maschinen – die noch eine Restlebensdauer von mindestens 5000 Flugstunden haben – sollen in den Betrieb gehen, der Rest dient als Ersatzteilreserve. Mitgekauft wurde auch ein riesiger Teilepool inklusive 100 zusätzlichen ATAR 9K50-Triebwerken.

Dassault Mirage F1 bei ATAC in Fort Worth Foto: ATAC
Dassault Mirage F1 bei ATAC in Fort Worth.

Die Maschinen wurden zunächst zu SABCA nach Belgien gebracht und trafen dann ab 27.Juni 2018 in Texas ein. Am Flughafen Fort Worth baut ATAC sein sogenanntes Adversary Center of Excellence mit Wartungseinrichtungen und Ersatzteillager auf. Von dort aus sollen die Mirage F1 dann entsprechend den Aufträgen auf andere Basen verlegt werden.

Konkrete Verträge für die Mirage F1 sind bisher nicht bekannt. Allerdings plant insbesondere die US Air Force, ihr Aggressor-Training (Adversary Air) erheblich auszuweiten und dafür private Firmen wie ATAC oder Draken International zu nutzen. Der Kampjet von Dassault eignet sich für diesen Zweck offenbar besonders gut, da er robust und einfach im Betrieb ist. Auch Draken International hat sich Mirage F1 beschafft, allerdings aus Spanien.

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