Zwei US-Tankflugzeuge stoßen über Irak zusammen - eine KC-135 abgestürzt

US-Tankflugzeug nach Kollision abgestürzt
Zwei KC-135 Stratotanker über Irak kollidiert

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.03.2026
Als Favorit speichern

Wie das zuständige US Central Command mitteilt, ist gestern während der Operation Epic Fury ein KC-135-Tankflugzeug abgestürzt. Der Vorfall ereignete sich in befreundetem Luftraum. Laut offizieller Mitteilung waren zwei Flugzeuge betroffen; eins davon ging über dem westlichen Irak nieder, das andere konnte sicher landen. Die Ursache für das Unglück sei weder freundlicher oder feindlicher Beschuss. Rettungsmaßnahmen liefen noch.

Laut Informationen der Webseite aviation-safety.net stieß der Tanker mit einer weiteren KC-135 zusammen. Dabei handelte es sich um die Maschine mit der Kennung 63-8017 der 314th Aerial Refueling Squadron des 940th Air Refueling Wings von der Beale AFB in Kalifornien. Dabei verlor sie Teile des oberen Leitwerks. Sie absolvierte eine Notlandung auf dem Ben Gurion International Airport in Tel Aviv. Zuvor hatte sie eine Luftnotlage deklariert. Gemäß US-Medieninformation liegt der Absturzort des zweiten Flugzeugs bei Turaibil nahe der Grenze zu Israel. An Bord sollen sich sechs Personen befunden haben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Social Icon X

Zuverlässiges Muster

Die KC-135R ist nach wie vor ein wichtiger Teil der Tankerflotte der US Air Force. Obwohl die Maschinen teilweise 60 Jahre oder mehr alt sind, gilt das Muster als zuverlässig. Der letzte Absturz im Einsatz ist schon 13 Jahre her. Damals verunglückte ein Stratotanker am 3. Mai 2013 nach dem Start in kirgisischen Bischkek. Aufgrund einer Störung in der Flugsteuerung kam es zu heftigen Oszillationen, die schließlich zum Versagen der Struktur führten. Alle drei Besatzungsmitglieder an Bord kamen ums Leben.

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Social Icon X

Absturz in Deutschland

Am 13. Januar 1999 war zudem eine KC-135E in Geilenkirchen nach dem Durchstarten bei einer abendlichen Landung verunglückt. Hier hatte eine falsche Trimmung des Höhenleitwerks zum Absturz geführt. Für die vierköpfige Crew kam jede Hilfe zu spät.