Lockheed Martin F-35A der Japan Air Self Defence Force in Misawa. USAF

Lockheed Martin F-35A der Japan Air Self Defence Force über dem Pazifik abgestürzt

Update: Zweiter Absturz einer Lightning II Japan verliert F-35A über dem Pazifik

Am Dienstagabend Ortszeit verschwand eine F-35A aus Misawa über dem Pazifik vom Radarschirm. Bei der sofort eingeleiteten Suchaktion wurden bisher nur Trümmerteile gefunden.

Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums starteten vier Lockheed Martin F-35A des 3. Geschwaders um 18:59 Uhr von Misawa aus zu einem Trainingsflug. Eine halbe Stunde später, um 19:27 Uhr Ortszeit, sei die Maschine dann etwa 135 Kilometer östlich von Misawa vom Radar verschwunden.

Es wurde umgehend eine Suchaktion mit Flugzeugen und Hubschraubern (U-125A und UH-60J, P-8A der US Navy) sowie Schiffen der Japan Maritime Self-Defence Force eingeleitet. Diese fanden später am Abend Wrackteile (darunter Leitwerksteile), aber nicht den Piloten.

Derweil hat das japanische Verteidigungsministerium die zwölf verbliebenen F-35A vorerst gegroundet. Sie gehören zur 302 Hikotai, die erst Ende März formell aufgestellt worden war. Bei der abgestürzten F-35A handelt es sich um die Maschine mit der Kennung 79-8705, der ersten, die Mitsubishi in Japan endmontiert hat.

Die japanische Lightning II ist die erste F-35 der A-Version, die verloren geht. Zuvor war im letzten September eine F-35B des US Marine Corps nahe der Basis Beaufort in North Carolina abgestürzt.

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