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Nurflügler-Konzept

Boeing testet Blended Wing Body unter Wasser

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Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat den Strömungsverlauf an einer neuartigen Heckklappe des Blended Wing Body untersucht.

Boeing arbeitet gemeinsam mit der NASA seit mehr als zwei Jahrzehnten an einem Flugzeugkonzept, dessen Rumpf und Flügel nahtlos ineinander übergehen und dessen Triebwerke oben am Heck montiert sind. Ein 3D-gedrucktes Modell des sogenannten Blended Wing Body (BWB) wurde nun im Boeing-eigenen Wassertestkanal in Huntington Beach, Kalifornien untersucht, um weitere Erkenntnisse über die Strömungsflüsse zu erhalten.

Boeing untersuchte eine neuartige Heckklappe für den BWB. Foto und Copyright: Screenshot Boeing-Video

Im Fokus der Unterwasser-Untersuchung stand eine neuartige Heckklappe, die sich wie eine Muschel nach oben und unten öffnet. Sie ist eine der Schlüsseltechnologien für den möglichen künftigen Einsatz des BWB als Militärtransporter, der neben Fracht auch Fallschirmspringer absetzen kann.

Für die Tests wurde Farbstoff durch kleine Löcher im BWB-Modell geführt. Das zirkulierende Wasser simulierte dabei die Luftströmung. Strömungsvisualisierungen im Wassertestkanal sind nach Angaben von Boeing günstiger und schneller als Windkanalversuche.

Boeing hat den BWB als eines der bemannten X-Flugzeuge vorgeschlagen, die die NASA innerhalb des nächsten Jahrzehnts bauen will. Mit einem verkleinerten Modell, der von Boeing und der NASA entwickelten X-48, fanden zwischen 2007 und 2013 bereits Flugversuche am Dryden Flight Research Center in Edwards, Kalifornien statt.

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