in Kooperation mit

Panasonic Avionics und Ericsson

Internet der Dinge für die kommerzielle Luftfahrt

Der US-Hersteller von Bordunterhaltungs- und Kommunikationssystemen setzt bei der nächsten Generation von Internettechnologien an Bord auf die 5G-fähige Netzwerkarchitektur von Ericsson.

Panasonics Avionics und das schwedische Telekommunikationsunternehmen Ericsson haben einen Vertrag über die Implementierung eines 5G-fähigen Kernnetzwerks abgeschlossen. Das teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit.

Das Ericsson-Netzwerk will Panasonic Avionics zunächst für 2G-, 3G-, LTE- und Wlan-Dienste an Bord von Flugzeugen, aber auch in der Schifffahrt und der Bergbauindustrie nutzen. Die Technologie kann laut Ericsson aber für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) optimiert werden. So können immer mehr bisher nicht mit dem Netz verbundene Geräte und Maschinen integriert werden.

"Durch die Nutzung dieser neuen, globalen Kommunikationsplattform unterstützen wir unsere Kunden dabei, durch allgegenwärtigen Internetzugang ihren Betrieb mit Echtzeitdaten über all ihre verbundenen Plattformen hinweg zu verbessern", so Paul Margis, President und CEO von Panasonic Avionics. Welche IoT-Dienste Panasonics Avionics genau anbieten will, darüber machte das Unternehmen bislang keine Angaben.

Das Ericsson-Netzwerk baut auf Network Functions Virtualization (NFV) und Software Defined Networking (SDN) auf. Dadurch soll es skalierbar, programmierbar und automatisierbar sein.

Zur Startseite
Flugzeugtechnik Flugzeugtechnik So sieht sie aus: eine Brennstoffzelle des DLR-Forschungsflugzeugs HY4 FLUG REVUE im Gespräch mit DLR-Experte Josef Kallo Brennstoffzelle statt Batterie – eine alternative Antriebsart?

Fortbewegung durch elektrische Antriebe boomt – ist in der Luftfahrt aber...