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Projekt von Boeing, Hafen von Seattle und Alaska Airlines

Sea-Tac Airport soll bei Biokerosin vorangehen

Welche finanziellen Mittel und Infrastruktur sind für eine künftige Nutzung von Biokerosin im Alltagsbetrieb eines Flughafens nötig? Eine Studie am Seattle-Tacoma International Airport soll das herausfinden.

Boeing, die Hafenbehörde von Seattle und Alaska Airlines haben eine Grundsatzvereinbarung über eine Machbarkeitsstudie zur Biokerosin-Infrastruktur am Sea-Tac Airport unterzeichnet. Damit sollen Kosten und nötige Infrastruktur für eine künftige Nutzung einer Mischung aus Biokerosin und konventionellem Kerosin am Flughafen Seattle-Tacoma untersucht werden.

Langfristig soll der Sea-Tac Airport in seinem Treibstofflager große Mengen an Biokerosin bereithalten und alle 26 Fluggesellschaften, die von dort aus fliegen, damit versorgen. Alaska Airlines kündigte an, von 2020 an auf Biokerosin umsteigen zu wollen und damit Emissionen zu reduzieren.

Geleitet wird die Studie vom Hafen von Seattle, der als Verwaltungsautorität des Flughafens auch die Integration einer Biokerosin-Infrastruktur auf Hafengelände betreuen würde. Boeing unterstützt die Studie mit Know-How über die Entwicklung regionaler Biokerosin-Lieferketten.

Die Studie, die 250.000 US-Dollar (rund 230.000 Euro) kostet, soll bis Ende 2016 fertiggestellt werden.

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