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Europäisch-russische Marsmission

Zweiter Teil von ExoMars wird auf 2020 verschoben

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Der Start einer Landeplattform und eines Rovers im Rahmen von ExoMars wird um wegen Verzögerungen im Programm um zwei Jahre verschoben.

Der zweite Teil der europäisch-russischen ExoMars-Mission startet nicht wie ursprünglich geplant 2018, sondern erst 2020. Das teilte die europäische Raumfahrtagentur ESA am Montag mit.

Ein Expertenteam von ESA und der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, das so genannte Tiger Team, wurde bereits Ende 2015 damit beauftragt, eine Analyse möglicher Lösungen auszuarbeiten, um Verzögerungen im Programm aufzuholen. Bei der Vorstellung des Abschlussberichts während einer Sitzung des ExoMars-Steuerungskreises (Joint ExoMars Steering Board, JESB) in Moskau empfahl dieser, den Start um zwei Jahre zu verschieben.

Johann-Dietrich Wörner, Generaldirektor der ESA, und Igor Komarov, Roskosmos-Direktor, haben nun beschlossen, das nach 2018 nächstmögliche Startfenster im Jahr 2020 anzuvisieren. Zudem wurden die Projektteams damit beauftragt, gemeinsam mit den Auftragnehmern aus der Industrie einen Zeitplan für einen Start 2020 zu entwickeln.

Der erste Teil der ExoMars-Mission, bestehend aus einem Orbiter und einem Lander, ist im März erfolgreich zum Roten Planeten aufgebrochen. Die Ankunft ist für Oktober dieses Jahres geplant.

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