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Europäischer Raketenbetreiber

Arianespace peilt 2018 Rekordjahr an

Im vergangenen Jahr hoben elf Raketen in Kourou ab. 2018 könnte Arianespace bis zu 14 Starts durchführen.

2017 endete für Arianespace mit elf erfolgreichen Raketenstarts (sechs davon mit Ariane 5, zwei mit Sojus und drei mit Vega). Insgesamt sind das gleich viele Starts wie im Jahr zuvor, allerdings einer weniger mit Ariane 5. 20 Satelliten wurden dabei ins All gebracht. 18 verschiedene Kunden hatten die Dienste von Arianespace im vergangenen Jahr gebucht. Der Umsatz beträgt nach Angaben von Arianespace 1,3 Milliarden Euro. 

Die Ariane 5 stellte am 1. Juni 2017 zudem einen neuen Nutzlastrekord auf: Bei der 79. Mission beförderte das europäische Flaggschiff, eine Ariane 5 ECA, zwei Telekommunikationssatelliten mit einer Masse von 9.969 Tonnen in einen geostationären Transferorbit. Mit den Nutzlastadaptern und der SYLDA-Struktur betrug die Nutzlastmasse sogar 10.865 Tonnen.

Im vergangenen Jahr gingen bei Arianespace nach eigenen Angaben 19 neue Startaufträge ein, sechs mehr als 2016. Davon entfallen acht auf Ariane 5, einer auf Vega, fünf auf Sojus; hinzukommen fünf Aufträge für die noch in der Entwicklung befindlichen Ariane 6 (2) und Vega-C (3). Damit stehen insgesamt 58 Starts im Auftragsbuch von Arianespace, etwa zwei Drittel davon sind für kommerzielle Kunden.

2018 könnten bis zu 14 Starts vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana durchgeführt werden: bis zu sieben Ariane 5, bis zu vier Sojus und drei Vega - das wäre ein neuer Rekord. Der erste Start steht für den 25. Januar auf dem Programm. Dann soll eine Ariane 5 die beiden Telekommunikationssatelliten SES-14 und Al Yah 3 in ihre Umlaufbahn bringen.

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