in Kooperation mit

LTE-Nachfolger

ESA-Initiative für 5G-Satelliten

Die europäische Raumfahrtagentur ESA und führenden Unternehmen der Satellitenindustrie wollen bei der Entwicklung von Satelliten für das Mobilfunknetz der Zukunft zusammenarbeiten.

Die ESA und 16 Raumfahrtunternehmen haben am Mittwoch auf der Pariser Luftfahrtmesse eine gemeinsame Erklärung über ihre Kooperation bei der Initiative "Satelliten für 5G" unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Mehrwert von Satelliten für den LTE-Nachfolger 5G aufzuzeigen und entsprechende Entwicklungsarbeiten in die Wege zu leiten.

Im Rahmen der ESA-Initiative sollen unter anderem Testläufe für 5G-Dienste stattfinden und die nötigen Satellitenfähigkeiten erprobt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei nach Angaben der ESA auf ausgewählten Bereichen wie Verkehr, Medien und Unterhaltung sowie öffentliche Sicherheit. Auch in der Standardisierung, dem Ressourcenmanagement, der Interoperabilität und der Technologieentwicklung soll zusammengearbeitet werden. Bis Jahresende wollen die ESA und die führenden Unternehmen der Satellitenindustrie die Eigenschaften der Testlaufprojekte und bereichsübergreifende Tätigkeiten festlegen. 

Das ESA-Projekt "Satelliten für 5G" baut auf den bereits bestehenden Initiativen der Europäischen Kommission auf dem Gebiet des 5G-Netzstandards auf und soll nationale und internationale Initiativen ergänzen.

"5G bietet unserer Raumfahrtindustrie sowie dem Raumfahrt- und Satellitensektor die große Chance, fester Bestandteil der künftigen Generation von Kommunikationsnetzen und -diensten zu werden. Diese gemeinsame Erklärung macht deutlich, dass unsere wichtigsten industriellen Akteure bereit sind, ihre Kräfte für diese ehrgeizigen Industrieziele zu bündeln", sagte Magali Vaissière, die ESA-Direktorin für Telekommunikation und integrierte Anwendungen. Die ESA werde den Rahmen zur Unterstützung der Tätigkeiten der Industrie festlegen, um die institutionelle Unterstützung zu fördern und zu koordinieren.

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