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Neue europäische Trägerrakete

Erster Startauftrag für die Ariane 6

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Die ersten Starts mit der Ariane 6 sind geplant. Zwei Ariane 62 sollen insgesamt vier Galileo-Satelliten ins All bringen. Zudem gab der Arianespace-Chef das Erstflugdatum der neuen europäischen Rakete bekannt.

Zwei Ariane 6 der Version 62 (mit zwei Feststoffboostern) sollen zwischen Ende 2020 und Mitte 2021 vier neue Satelliten des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo starten. Der Auftrag wurde am Donnerstag von Stéphane Israel, CEO von Arianespace, und Paul Verhoef, Direktor Navigation der europäischen Raumfahrtagentur ESA, unterzeichnet. Die ESA nimmt diese Aufgabe für die Europäische Kommission wahr.

"Wir freuen uns sehr über diesen Vertrauensbeweis der Europäischen Kommission; mit der Wahl zweier Ariane-62-Flüge für die Fortsetzung des Aufbaus der Galileo-Konstellation ist sie nun der erste bestätigte Kunde für unseren Träger der nächsten Generation, welcher am 16. Juli 2020 seinen Jungfernflug absolvieren wird", sagte Stéphane Israel.

Auf den ersten beiden Missionen wird je ein Galileo-Satellitenpaar transportiert. Die Satelliten, die jeweils etwa 750 Kilogramm wiegen, werden auf einem mittleren Erdorbit in einer Höhe von 23.222 Kilometern positioniert. Der Vertrag sieht auch die Möglichkeit des Einsatzes einer Sojus-Rakete vor, falls dies nötig sein sollte.

Aktuell befinden sich 18 Galileo-Satelliten im Orbit. 14 davon wurden von Sojus-Trägern gestartet, die jüngsten vier wurden mit einer Ariane 5 ES im November 2016 ins All befördert. Zwei weitere Ariane-5-ES-Missionen sind geplant, eine am 12. Dezember 2017 und eine weitere im Sommer 2018.

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