in Kooperation mit

Röntgen-Satellit der japanischen Weltraumagentur

Kann die JAXA Hitomi noch retten?

Der Kontakt zum Röntgen-Satellit Hitomi ist seit einer guten Woche gestört. Doch aufgegeben hat die JAXA das Weltraumteleskop noch nicht.

Seit dem 26. März ist die Kommunikation zum Forschungssatelliten Hitomi gestört, das meldete die JAXA am vergangenen Sonntag. Der Grund für die Störung ist noch unklar, Experten der JAXA arbeiten daran, den mit einem Röntgenteleskop ausgestatteten Satelliten wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Die JAXA hat am 28. und 29. März kurze Signale empfangen, konnte daraus aber keine Informationen über den Zustand des Satelliten ableiten. Solange der Satellit nicht schwer beschädigt sei, gebe es immer noch Möglichkeiten, die Kommunikation wieder herzustellen, sagte ein Vertreter der JAXA bei einer Podiumsdiskussion. Das könne aber Monate dauern. 

Laut US Joint Space Operations Center könnte sich Hitomi am 26. März in fünf Teile zerlegt haben. Die JAXA beobachtet die Objekte mit einem Radar vom Kamisaibara Space Guard Center und einem Teleskop vom Bisei Space Guard Center. Bislang wurden mit dem Teleskop zwei Objekte rund um den eigentlichen Orbit von Hitomi entdeckt, mit dem Radar lediglich eines.

Hitomi, der korrekt Astra-H heißt, startete am 17. Februar an Bord einer H-IIA-Rakete von Mitsubishi Heavy Industries vom Tanegashima Space Center. Der Satellit soll unter anderem Schwarze Löcher untersuchen. Das dafür notwendige Röntgenspektrometer wurde von NASA und JAXA entwickelt.

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