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SpaceDataHighway wird ausgeweitet

EDRS-D für die Region Asien-Pazifik

Der Satellit EDRS-D soll als dritter Kommunikationsknoten des SpaceDataHighway-Systems bis zum Jahr 2020 die Abdeckung auf die Region Asien-Pazifik ausweiten.

EDRS-D wird mit mehreren Laserkommunikationsterminals ausgestattet sein, die optische bidirektionale Verbindungen zu verschiedenen Satelliten, Drohnen und Flugzeugen gleichzeitig herstellen können. Das System ermöglicht auch den Aufbau einer Laserkommunikationsverbindung zu einem anderen geostationären Relaissatelliten des SpaceDataHighway-Systems und damit die Übertragung von Daten auf die andere Seite der Erdkugel nach modernsten Sicherheitsstandards.
 
Lasertechnologie ermöglicht die Übertragung großer Datenmengen über den SpaceDataHighway. Von Erdbeobachtungssatelliten und luftgestützten Plattformen lassen sich so bis zu 40 Terabyte pro Tag mit einer Datenrate von 1,8 GBit/s in Quasi-Echtzeit übermitteln. Die Sentinel-Satelliten des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus werden als erste von diesen Services der nächsten Generation profitieren.
 
Der SpaceDataHighway wird im Rahmen einer Public-Private-Partnerschaft (PPP) zwischen der ESA und Airbus Defence and Space umgesetzt. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leistet einen wesentlichen Beitrag. Die Laserkommunikationsterminals (LCT) werden vom deutschen Airbus-Tochterunternehmen Tesat-Spacecom entwickelt und gebaut.
 
EDRS-A, der erste Relaissatellit des SpaceDataHighway-Programms, wurde am 29. Januar 2016 gestartet. Die Abdeckung des auf 9° Ost platzierten ersten Kommunikationsknotens, der im November 2016 in Betrieb ging, erstreckt sich von der amerikanischen Ostküste bis nach Indien. Ein zweiter Satellit soll 2017 starten und die Abdeckung, Leistung und Systemredundanz verbessern.

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