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Safety First

DFS startet Projekt für mehr Sicherheit im Luftraum

Im Forschungszentrum der Deutschen Flugsicherung fand vor kurzem die Auftaktveranstaltung zu einem EU-geförderten Projekt zur Flugverkehrskontrolle in Lufträumen statt. Dieses Forschungsvorhaben betrifft jeden, der sich darin aufhält: vom kleinen UL bis zum Jumbo-Airliner.

Das Forschungsprojekt namens PROSA widmet sich dem Kerngeschäft der Flugsicherung. Es ist Teil des Technologie-Pfeilers „SESAR“, der die Modernisierung des Flugverkehrsmanagements (ATM) in Europa sicherstellen soll.

Dafür werden in den nächsten drei Jahren 23 europäische Partnerfirmen und rund 30 Unterauftragnehmer zusammenarbeiten, um im Bereich des „Separation Managements", also der Staffelung von Luftfahrzeugen, neue Konzepte zu entwickeln und mit Fluglotsen am Simulator zu testen. In sieben Teilprojekten befasst sich PROSA mit sicherheitsrelevanten Themen. Es beinhaltet ein großes Paket an Maßnahmen, wie zum Beispiel „Controller Assistance Tools“. Das sind Technologien, die dem Fluglotsen routinemäßige und immer wiederkehrende Handlungen abnehmen sollen. Ziel ist es, dem Lotsen damit ein höheres Maß an Luftraummanagement zu ermöglichen. Darüber hinaus leistet die DFS einen Beitrag zur Untersuchung der Integration von „Remotely Piloted Aircraft Systems" (RPAS) im kontrollierten Luftraum.

Das von der DFS geleitete Projekt gehört zu den größten von insgesamt 25 SESAR 2020-Projekten, die im Rahmen des EU-Forschungsprogramms Horizon 2020 gefördert werden. Das Gesamt-Budget beträgt rund 43 Mio EUR. Die erwartete Förderquote liegt bei bis zu 70%. 

Die DFS Deutsche Flugsicherung beschäftigt rund 2.000 Fluglotsen, die täglich bis zu 10.000 Flüge und im Jahr rund drei Millionen Flüge im deutschen Luftraum lenken. Das Unternehmen betreibt Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe und München sowie Kontrolltürme an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland.

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