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Smartphone als Schnittstelle

Boeing testet smarte Kabine

Steuerung der Leselampe und Essensbestellung: Wenn es nach Boeing geht, spielt das Smartphone für Passagiere und Crew im Flugzeug künftig eine wichtigere Rolle.

Boeing untersucht in einem Technologiedemonstrator namens vCabin Konzepte für eine smarte Kabine. Passagiere könnten so künftig ihre Leselampe über ihr Smartphone steuern, Essen oder Trinken bestellen, sehen, ob die Bordtoilette frei ist oder Unterhaltungsinhalte downloaden. Das teilte der US-Flugzeughersteller am Montag mit.

Das Ganze soll ohne Wlan funktionieren, stattdessen sorgen Mikrochips in der Nähe der zu steuernden Elemente für die nötige Verbindung zum Smartphone. Nach Angaben von Boeing ist diese Verbindung sicher und getrennt von flugkritischen Systemen sowie von der klassischen Bordunterhaltung.

Auch für die Crew könnte die smarte Kabine Vorteile bringen: Flugbegleiter könnten die Kabine überwachen und sehen, ob alle Systeme funktionieren. Im Fall eines Problems würde das entsprechende Element automatisch das Wartungspersonal am Boden informieren. Zudem könnten der Crew Informationen über Vielflieger und ihre Wünsche bereitgestellt werden, um den Service besser zu personalisieren. Alle diese Daten können auf Tablet-PCs, Smartphones oder smarten Uhren dargestellt werden.

Ob und wann die smarte Kabine in Boeing-Flugzeugen Wirklichkeit wird, darüber machte der Flugzeughersteller keine Angaben.

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