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Steigende A321-Nachfrage

Hamburg darf auf vierte A320-Linie hoffen

Nach dem erst heute Nacht besiegelten Großauftrag von Wizz Air für mindestens 110 Airbus A321neo denkt der Flugzeughersteller bereits über die erforderliche Produktionserhöhung nach.

Airbus müsse die monatliche Produktionsrate der A320-Familie nun bald über 50 bringen, sagte Airbus-Zivilflugchef Fabrice Bregier am Donnerstag in Paris. Allerdings müssten dabei auch die  Zulieferer "mitspielen". Die Entscheidung falle in diesem Jahr. 

"Wir bräuchten eine weitere Endmontagelinie", sagte Bregier. "Hamburg wäre wahrscheinlich". Der deutsche Standort hat bereits drei Endmontagelinien für die A320-Familie und baut alleine 25 Flugzeuge dieser Familie im Monat. Außerdem sitzt in Hamburg die Programmführung der gesamten Standardrumpffamilie von Airbus. Schließlich ist Hamburg auch das Logistikzentrum für die nichteuropäischen Endmontagelinien in Tianjin und, demnächst, Mobile in Alabama. Das US-Werk soll ab 2016 Flugzeuge endmontieren und Ende 2017 schon vier A320 im Monat ausliefern.

Das Standardrumpfprogramm habe einen sehr großen Anteil an der Airbus-Produktion, an den Finanzeinnahmen und sei margenstark, bestätigte Airbus-Kundengeschäftsführer John Leahy auf der Pariser Luftfahrtmesse. Die A321neo sei das wahre "Mitte des Marktes"-Flugzeug, sagte Leahy. Boeings Pläne für einen möglichen, vergrößerten 757-Nachfolger seien dagegen nichts als "heiße Luft", sagte der für seine bissigen Kommentare bekannte Top-Manager und Flugzeugverkäufer.

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