in Kooperation mit
Spanien hat Gelder für den Tigre Mk III freigegeben. Airbus Helicopters

Geld für Airbus Helicopters Tigre Mk III

Vorerst nur Frankreich und Spanien Geld für Tigre Mk III

Das spanische Kabinett hat eine Vereinbarung gebilligt, die dem Verteidigungsministerium die Modernisierung des Hubschraubers Tigre Mk III ermöglicht, zunächst nur in Kooperation mit Frankreich.

Die Bundeswehr hat ihre Entscheidung für einen Beitritt zum Tiger-Mk-III-Programm auf Ende 2022 verschoben. Hier gibt es immer wieder Gerüchte, dass man mit dem Tiger sehr unzufrieden ist und lieber amerikanische AH-64 Apache kaufen würde. Der einzige Exportkunde Australien hat im Januar 2021 entschieden, dass der bewaffnete Aufklärungshubschrauber (ARH) "Aussie Tiger" durch den Boeing AH-64E Apache Guardian ersetzt werden soll. Australien wird ab 2025 für 4,5 Mrd. AUD 29 Apache anschaffen und die 22 Tiger vorzeitig ausmustern.

Was Spanien betrifft wurde die Entscheidung für den Tigre Mk III dadurch begünstigt, dass im Airbus Helicopters-Werk in Albacete die Endmontage der aufgerüsteten 67 französischen Tigre HADF und der18 spanischen Tigre HADE durchgeführt werden soll.

Es ist geplant, die 18 spanischen Tigre Mk III zwischen 2030 und 2034 auszuliefern. Die Kosten belaufen sich auf 1,185 Milliarden Euro, verteilt auf die Jahre 2029 bis 2037, was 65 Millionen Euro pro Hubschrauber entspricht.

Um den Finanzbedarf des Projekts Tigre Mk III zu decken, ist das Ministerium für Industrie, Handel und Tourismus ermächtigt, das Programm von 2022 bis 2028 mit einem Gesamtbetrag von 707,53 Millionen Euro teilweise vorzufinanzieren.

Technisch gesehen geht es darum, die Systeme und Subsysteme, die Avionikarchitektur, die Betriebsausrüstung und die Bewaffnung der aktuellen Tiger zu modernisieren.Ein wichtiger Punkt ist dabei die Beseitigung von veralteten Ausrüstungen.

Ziel ist es die Lebensdauer des Tigre von 20 auf 40 Jahre zu verlängern und ihre Fähigkeiten zu erhöhen, damit sie die ihnen zugewiesenen Aufgaben über das Jahr 2035 hinaus erfüllen können. Die Rede ist davon, dass sie bis 2050 im Einsatz bleiben sollen, als Teil der "Force 2035" des Heeres.