Technische Herausforderungen
Die USS John F. Kennedy (CVN-79) ist mit modernster Technologie ausgestattet, darunter das AN/SPY-6(V)3-Radar und elektromagnetische Katapulte (EMALS). Diese Systeme bieten zwar erhebliche Vorteile, wie eine präzisere Steuerung und höhere Effizienz, haben jedoch auch zu Verzögerungen geführt. Besonders die Integration der Advanced Arresting Gear (AAG) und der Advanced Weapons Elevators (AWE) erwies sich als komplex.
Auswirkungen der Verzögerungen
Die Verzögerung der Indienststellung der Kennedy hat die Trägerflotte der US Navy auf zehn reduziert, was unter der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanzahl von elf liegt. Dies beeinträchtigt die Fähigkeit der USA, eine kontinuierliche Präsenz im Indo-Pazifik aufrechtzuerhalten, einer Region von wachsender geopolitischer Bedeutung.
Strategische Bedeutung
Die Kennedy wird in Kitsap-Bremerton stationiert, was sie ideal für Einsätze im Indo-Pazifik positioniert. Ihre Fähigkeit, F-35C Lightning II-Jets zu betreiben, wird die Einsatzmöglichkeiten der US Navy erheblich erweitern. Doch bis zur Indienststellung bleibt die Flotte auf ältere Träger angewiesen.
Vergleich mit der USS Gerald R. Ford
Im Vergleich zur USS Gerald R. Ford (CVN-78) weist die Kennedy mehrere Verbesserungen auf, darunter ein effizienteres Radar und optimierte Flugdecklayouts. Diese Änderungen sollen die Einsatzfähigkeit und Wartung erleichtern, haben jedoch auch zu längeren Bauzeiten geführt.





