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20 Millionen innerdeutsche Passagiere

München-Berlin bleibt die Top-Strecke

Der größte innerdeutsche Luftverkehr findet nach wie vor auf der Strecke zwischen München und Berlin statt. Wie eine Studie des Deutschen Flughafenverbandes ADV ergeben hat, sind im vergangenen Jahr 20 Millionen Passagiere von den zehn größten Flughafen im Land zu nationalen Flügen gestartet.

Den größten Anteil daran hat die Strecke zwischen München und Berlin mit 1,98 Millionen Passagieren, dicht gefolgt von Berlin-Frankfurt und umgekehrt (1,91 Millionen) und München-Hamburg und zurück (1,81 Millionen).

Der Großteil der Passagiere entfällt demnach mit 9,5 Millionen, also fast der Hälfte, auf mittellange Strecken von 400-600 Kilometern Länge. Dort zeigte sich seit 2004 auch die stärkste Entwicklung: Die Zahl des vergangenen Jahres lag um 19 Prozent höher als noch vor 11 Jahren. Einen Rückgang gab es bei den kurzen Zubringerflügen von 200-400 Kilometern Distanz zu verzeichnen, das Passagieraufkommen ging um fast ein Viertel zurück.

Als Hauptgrund sieht der ADV dabei die Zeitersparnis gegenüber der Bahn: Exemplarisch rechnet er vor, dass auf der Strecke vom Stuttgarter Rathaus zum Hamburger Rathaus knapp zwei Stunden eingespart werden können: Mit der Bahn benötigt ein Reisender knapp fünfeinhalb Stunden, mit dem Flugzeug sind es drei Stunden und 17 Minuten. Nicht zuletzt deshalb habe auch der Gesamtmarkt von innerdeutschen Flügen seit 2004 um 13 Prozent zugenommen.

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