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A220-300 mit Fehler im Logo

Lackierpanne auf neuem Air Canada-Airbus

Auf einer Briefmarke wäre es ein begehrter Fehldruck: Airbus hat an der ersten A220 von Air Canada ein Logodetail falsch lackiert. Der Fehler ist allerdings inzwischen behoben.

Rotes Ahornblatt in rotem Kreis: in der neuesten Version kommt das Air-Canada-Logo auf dunklem Hintergrund besonders gut zur Geltung.Bei der Lackierung der ersten A220 für Air Canada wurde die Logo-Schablone aber offenbar falsch am Leitwerk angesetzt: Der Kreis trifft das Ahornblatt aus Betrachterpespektive rechts statt links am Stiel.

Viele Flugzeugmuster erhalten schon bei der Endmontage das fertig bemalte Heck ihres künftigen Betreibers. Bei der im kanadischen Mirabel gefertigten A220 ist das anders: Die Maschine kam komplett „nackt“ in die Lackierhalle. Dort erhielt sie neben dem Air Canada-Anstrich samt Zorro-Maske um die Cockpitscheibe auch das zugehörige Logo des Flag Carriers. Dabei schwang dann aber unbemerkt der Fehlerteufel die Spritzpistole.

Airbus
Die erste A220-300 für Air Canada soll noch im Dezember ausgeliefert werden. Insgesamt haben die Kanadier 45 Exemplare des kleinen Zweistrahlers bestellt.

Fehler fällt erst auf den zweiten Blick auf

Das Malheur blieb auch danach zunächst unentdeckt – Airbus veröffentlichte sogar Pressebilder des Flugzeugs. Auf den zweiten Blick jedoch kann zumindest das geschulte Auge die Panne erkennen. Airbus reagierte blitzschnell: Nur 24 Stunden später war die Heckflosse umlackiert. Am geplanten Auslieferungstermin wird sich deshalb nichts ändern. Schon bald dürfte Air Canada ihre erste A220 in Empfang nehmnen – mit korrektem Logo am Leitwerk.

Mit ihrem Missgeschick stehen die Airbus-Lackierer aus Mirabel indes nicht allein. Vergangenes Jahr hatte der Fehlerteufel bei Cathay Pacific zugeschlagen: eine 777-300ER rollte mit dem Schriftzug „Cathay Paciic“ aus dem Hangar.

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