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A320-Simulatoren und Kabinentrainer

Wizz Air öffnet neues Simulatorzentrum

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Die Niedrigpreisfluggesellschaft Wizz Air hat in Budapest ein neues Simulatorzentrum eingeweiht. Es dient dem Training der fliegenden Besatzungen und verfügt über zwei A320-Simulatoren und einen Kabinentrainer.

Das 3800 Quadratmeter große Traininigszentrum habe rund 30 Millionen Euro gekostet, meldete Wizz Air. Es sei eines der modernsten Trainingszentren Europas, ausgestattet mit zwei CAE 7000XR-Full-Flight-Flugsimulatoren für den Airbus A320. Betrieben werde das Zentrum im Rahmen eines Zehn-Jahres-Vertrags direkt von CAE. Das neue Zentrum beherberge auch eine Kabine für das Notfall-Training sowie eine hochmoderne Trainingseinheit für Brände und Feuer an Bord. Im integrierten Zentrum könnten bei voller Auslastung bis zu 300 Mitarbeiter – Piloten und Kabinenpersonal aus dem gesamten Wizz Air Netzwerk – täglich trainieren. Dies geschehe sowohl in den Flugsimulatoren, als auch in Unterrichtsräumen. Möglich seien das Einstiegs- und Auffrischungstraining, sowie der Erwerb von Musterberechtigungen (Type Ratings) für bestimmte Flugzeugtypen.

Zum neuen Trainingszentrum gehört auch die im September eröffnete Wizz Air Piloten Akademie, die Bewerbern mit wenig oder keiner Flugerfahrung die Gelegenheit gibt, eine kommerzielle Pilotenlizenz zu erwerben und Flugzeugführer bei Wizz Air zu werden. Alle am Programm Beteiligten werden von Wizz Air maßgeblich unterstützt. So wird auch ein erheblicher Teil der Ausbildungskosten vorfinanziert, um die Einstiegshürden für eine Karriere als Pilot zu senken.

Aus einer originalgetreuen A320-Cockpit-Kabine blicken die Piloten auf eine virtuelle Landschaft. Alle Anzeigen bilden den Flugverlauf ab und ein Bewegungssystem erzeugt das Gefühl des Fliegens und von Beschleunigungen. Foto und Copyright: Wizz Air

„Dieses neue Zentrum ist der Beginn einer neuen Ära im Crew-Training und beweist, dass Wizz Air gut vorbereitet ist, eine Airline mit 300 Flugzeugen und 10.000 Crew-Mitgliedern zu werden, die 100 Millionen Passagiere jährlich befördert“, sagte József Váradi, CEO von Wizz Air, bei der Eröffnung. „Wir freuen uns, aus dem gesamten Wizz Air Netzwerk erstklassige Talente nach Ungarn zu bringen und hier in diesem All-in-one-Trainingszentrum die Crew-Mitglieder der Zukunft auszubilden.“ Mit der Option auf einen dritten Flugsimulator hat sich die Airline für das geplante Wachstum gerüstet. „Wir setzen darauf, unsere Beziehung in den nächsten zehn Jahren weiter auszubauen“, betonte Marc Parent, CEO von CAE.

Der ungarische Staatssekretär Tamás Menczer unterstrich, dass die Airline weiterhin “auf die Unterstützung der Regierung in wirtschaftlicher und diplomatischer Hinsicht” zählen könne. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt-Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover, Frankfurt/Main und -ab März 2019- ab Bremen.

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