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A380-Crew fliegt mit veränderter Zusammensetzung

Briten verschärfen Regeln für Emirates-Duschpersonal

Großbritannien hat seine Regeln für das Bordpersonal von Flugzeugen verschäft. Emirates darf deshalb keine reinen Putzfrauen für die Duschen ihrer A380 nach UK mehr einsetzen und verstärkt ihre Crew auf diesen Routen dafür durch einen zusätzlichen Flugbegleiter.

Emirates setze ab sofort auf ihren Routen nach London, Manchester und Glasgow keine reinen Putzfrauen für die Shower Spas mehr ein, meldete erstmals die Webseite „One Mile at a time“. Das für die Reinigung und Herrichtung der beiden First-Class-Duschen mitfliegende Reinigungspersonal sei rechtlich gesehen keine „Operating Crew“, also die eigentliche Flugbesatzung aus Piloten und Flugbegleitern, und genieße bei der Einreise nach Großbritannien auch nicht deren Privilegien.

Zehn Jahre lang hatten die Briten das zusätzliche Bordpersonal nicht bemängelt. Die sogenannten „Crew Service Agents“ sind reines Reinigungspersonal ohne sonstige Aufgaben an Bord. Emirates verstärkt die A380-Besatzung auf UK-Flügen zum Ausgleich mit einem regulären Flugbegleiter der Ersten Klasse, so dass die Duschen weiterhin wie üblich gepflegt werden können.

Ebenfalls von der Privilegien der „Operating Crew“ ausgenommen sind, bei allen Airlines, mitfliegendes Sicherheitspersonal, Trainees, Lademeister und weiteres Personal, das deshalb eigene Reisepässe und, gegebenenfalls, andere Visa benötigt.

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