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Lufthansa

Abschied von "Papa Alpha"

Lufthansa mustert ihre erste A320 aus

Mit einem Sonderflug von Frankfurt nach Hamburg und zurück hat sich die Deutsche Lufthansa von ihrer ältesten A320 verabschiedet. Der wegweisende Sparjet war im Oktober 1989 an die Deutsche Airline geliefert worden.

Sonderflug DLH1PA startete am frühen Nachmittag in Frankfurt und führte in Hamburg-Fuhlsbüttel bei Lufthansa Technik und in Finkenwerder bei Airbus niedrige Überflüge durch und zeigte sich über dem Hafen und der Elbphilharmonie. Danach flog der Jet über seine Patenstadt Buxtehude nach Frankfurt zurück und landete dort um 14.22 Uhr.

Die 29,8 Jahre alte D-AIPA, eine A320-211 mit der Werknummer MSN69, war am 13. Oktober 1989 aus Toulouse nach Frankfurt geliefert worden. Seitdem flog der von zwei CFM65-5A1 angetriebene Zweistrahler ohne Unterbrechung mit dem Taufnamen „Buxtehude“ in den Diensten der deutschen Airline.

Der intere Abschiedsflug wurde, laut Lufthansa, „CO2-neutral“ durchgeführt, indem die Belastung kompensiert wird. Dem historischen Jet steht noch ein letzter Einsatz mit Fluggästen bevor: Am Mittwoch startet Papa Alpha mit Passagieren von Frankfurt nach Brüssel und zurück.

Unterdessen übernahm Lufthansa am Dienstag auch schon die Ablösung der D-AIPA, eine fabrikneue A320ceo mit der Registrierung D-AIWG. Die künftige „Greifswald“ wird ab Juni ihren Liniendienst aufnehmen. Die Buchstabenfolge „AI“ in der deutschen Registrierung steht bei Lufthansa traditionell für alle Flugzeuge von „Airbus Industrie“.

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