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Airline am Ende

Transasia gibt nach zwei Unfällen auf

Nach zwei tödlichen Flugunfällen streicht Transasia die Segel und stellte ihren Flugbetrieb am Montag ein. Diese "sehr schmerzhafte Konsequenz" habe man gezogen, nachdem keine neuen Investoren Geld in Transasia stecken wollten, sagte der Vorstandschef der taiwanesischen Airline Daniel Liu.

Transasia-Flüge waren 2014 und 2015 in schwere Zwischenfälle verwickelt. Am 23. Juli 2014 verunfallte Flug GE222 bei einer Landung in Makung. Nur zehn der 58 Insassen an Bord der ATR 72-500 überlebten.

Ein halbes Jahr später folgte die nächste Katastrophe als Flug GE-235 am 04. Februar 2015 kurz nach dem Start in Taipeh in den Keelung-Fluss stürzte. Die Piloten hatten nach einem Triebwerksdefekt zunächst den falschen Propeller abgeschaltet. Bei diesem Unfall kamen 43 Menschen ums Leben.

Taiwans Flugsicherheitsbehörde ASC verpflichtete Transasia nach den Unfällen und in der Folge aufgedeckten Sicherheitsverstößen Anfang 2016 zu einer umfassenden Überarbeitung ihrer Sicherheitsprotokolle sowie zu intensiveren Pilotentrainings.

Die Airline beschäftigte zuletzt rund 1.700 Menschen und hatte 19 Flugzeuge in Betrieb, darunter elf Airbus A320 und A321.

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