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Dubreuil testet mit French Blue günstige Langstrecken

Unter der Marke French Blue wagt sich die Dubreuil Group in den Markt für günstige Langstrecken. Die Eigner von Air Caraibes wissen, worauf sie sich da einlassen - das Segment ist schwer in Mode, hat aber nicht unerhebliche Tücken. Lufthansa zahlte auf den ersten Langstrecken von Eurowings viel Lehrgeld.

"Wir werden sehen, ob es funktioniert", äußerte sich selbst French-Blue-Chef Marc Rochet im Interview mit "Reuters" eher verhalten optimistisch. Man habe sich zwei Jahre Zeit gegeben, um mit French Blue Gewinne zu schreiben. Falls das Konzept nicht aufgehe, "müssen wir es anpassen".

Ende Juni erwartet French Blue ihr erstes Flugzeug, eine werksneue A330-300, die gerade bei Airbus entsteht. Ihr werden in den Jahren 2017 und 2018 noch eine weitere A330-300 und zwei A350-900 folgen. Die Airline vertraut auf neues Gerät, um mit der kleinen Flotte eine hohe Abflugzuverlässigkeit zu erreichen.

Je eine A330 und A350 bei Airbus bestellt

A330-300 für French Blue, die gerade bei Airbus entsteht. Foto und Copyright: Airbus

In der Spalte zur Dubreuil Group vermerkt das Airbus-Auftragsbuch derzeit je nur ein Flugzeug in den Programmen A330 und A350 - die zusätzlichen Flieger dürften also geleast werden. Für den Anfang fliegt French Blue eine dem Haus vertraute Linie - von Paris geht es ab September in die Dominikanische Republik nach Punta Cana.

Die A330-300 von French Blue erhalten 378 Sitze verteilt auf eine Economy- und eine Premium-Economy-Kabine. Das sind 23 Sitze mehr, als in gleichem Gerät bei Air Caraibes mitfliegen. Eurowings bringt in ihren kleineren Airbus A330-200 310 Passagiere unter.

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