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Alternative für eilige Reisende

Lufthansa: Lounge oder Lunchpaket?

Als Trostpflaster für eilige Passagiere, die einen Loungebesuch zeitlich nicht mehr schaffen, testet Lufthansa ab September in München eine neue Verpflegungsoption zum Mitnehmen unter dem Namen "Delights to Go".

Lufthansa-Chef Carsten Spohr kündigte den Test mit der neuen, von Lufthansa entwickelten Zusatzoption am Montag in Frankfurt bei einem Medienevent an. Am 5. September soll in München ein halbjähriger Test von "Delights to Go" beginnen. Dann will die Airline nähere Einzelheiten verraten.

Geplant ist, dass alle Lufthansa-Passagiere, sofern deren Tarif oder Status ihnen einen Loungezugang ermöglicht, wahlweise, statt die Lounge zu besuchen, auch ein Verpflegungspaket zum Mitnehmen erhalten können. Diese Option soll, besonders in den Morgenstunden und bei sehr knappem Erscheinen vor dem Flug, auch eiligen Reisenden noch einen kleinen Imbiss und ein heißes Getränk verschaffen, wenn die Zeit zum normalen Lounge-Besuch nicht mehr reicht.

An einem eigenen "Delights to Go"-Schalter im Abfluggatebereich kann gegen Vorlage der Lufthansa-Bordkarte ein interaktiver, mehrsprachiger Bildschirm zum kostenlosen Bestellen der sogenannten "Genießer Box" aufgerufen werden. Die Box, eine robuste Pappschachtel, rutscht sogleich in einen Ausgabeschacht direkt unter dem Monitor. Gegenüber kann man sich auch noch mit einem passenden Heißgetränk -mit Deckel- versorgen, und dann zum Gate eilen.

Die "Genießer Box" enthält zum Beispiel einen Apfel, einen Nussriegel, ein Stückchen Kuchen, eine kleine Flasche Wasser und ein Erfrischungstuch. Der Becher des Heißgetränks passt genau in eine Aussparung der Box, so dass man nichts verschüttet. Zum Transport der Box gibt es passende Papiertüten. Wer keine "Delights to Go"-Box mitnehmen möchte, kann natürlich, wie bisher, auch weiterhin die Lounge benutzen.

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