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Anpassungen in allen Bereichen

DFS reduziert Flugsicherungsgebühren

Die Deutsche Flugsicherung GmbH hat zum 1. Januar die Gebührensätze für Starts, Landungen und Flugstrecken weiter abgesenkt.

Für An- und Abfluggebühren an den 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland müssen Fluggesellschaften nun insgesamt 18 Prozent weniger für Flugsicherungsdienstleistungen zahlen, im Streckenbereich liegt die Gebührensenkung bei rund 16 Prozent.

Aufgrund der reduzierten Gebührensätze zahlt eine Fluggesellschaft laut DFS  damit beispielsweise für einen Flug mit einem Airbus A320 von Hamburg nach München nur noch 641,05 Euro (Vorjahr: 768,22 Euro).

Umgerechnet sind das etwa 3,82 Euro (2016: 4,60 Euro) pro Passagier für einen Flug durch Deutschland, Zum Vergleich: Der Betrag für die Sicherheitskontrolle an den Flughäfen in Deutschland, der von den Fluggesellschaften für pro Passagier zu entrichten ist, liegt zwischen vier bis zu zehn Euro.

„Die Absenkung in diesem Jahr war in dieser Höhe möglich, weil die Bundesregierung Kostenbestandteile beispielsweise für den Wetterdienst und andere Verwaltungsorganisationen sowie DFS fremde Gebührenanteile künftig direkt trägt und sie den Luftraumnutzern nicht mehr in den Flugsicherungsgebühren angelastet werden müssen“, erklärte Prof. Klaus-Dieter Scheurle, Vorsitzender der DFS Geschäftsführung.

Die Fluggesellschaften im deutschen Luftraum, einem der verkehrsreichsten und komplexesten Lufträume Europas, zahlten 2015 rund 1,4 Milliarden Euro für Flugsicherungsgebühren. Rund ein Fünftel davon entfällt auf die An- und Abfluggebühren, die restlichen 80 Prozent auf die Streckengebühren.

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