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Arbeitsniederlegung in Frankfurt und München

Lufthansa-Flugbegleiter streiken am 20. Oktober

Die in der Gewerkschaft „UFO“ zusammengeschlossenen Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa wollen am kommenden Wochenende streiken und am Sonntag, dem 20. Oktober, ihre Arbeit niederlegen. Lufthansa will trotzdem möglichst alle Flüge durchführen.

In dem Aufruf der „Unabhängigen Flugbegleiter Organisation“ (UFO) e.V. werden die LH-Flugbegleiter und -Purser dazu aufgefordert, am 20.10. von 6.00 Uhr bis 11.00 Uhr alle Lufthansa-Flüge mit LH-Flugnummer mit Abflügen in Frankfurt und München zu bestreiken. Die Auswirkungen des möglichen Streiks dürften auch am Rest des Tages zu spüren sein.

Die Gewerkschaft fordere „die Erhöhung sämtlicher in Anlage 1 zum Vergütungstarifvertrag Nr. 39 für das Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa AG vom 17.03.2017 niedergeschriebenen Tabellenwerte um 1,8 Prozent mit Wirkung zum 1.7.2019 und einer Tarifvertragslaufzeit von sechs Monaten bis zum 31.12.2019.“

Die Tarifverhandlungen seien abschließend gescheitert. Mit Schreiben vom 11.10.2019 habe der Arbeitgeber wiederholt und abschließend klar gemacht, keine Verhandlungen über die Forderung aufzunehmen oder diese tariflich zu regeln. Man bedauere diesen Schritt sehr, doch sehe man keinen anderen Weg mehr, als auf diese Weise der Tarifforderung Nachdruck zu verleihen. Es bedürfe eines spürbaren und geschlossenen Zeichens für die Zukunft der Kabinenarbeitsplätze.

Lufthansa entgegnete, es sei ihr klares Ziel, am Sonntag das volle Flugprogramm aufrechtzuerhalten. Streiks der Ufo bei Lufthansa seien „rechtswidrig“, da die Gewerkschaftseigenschaft der Ufo und die Vertretungsbefugnis des Ufo-Vorstands nach wie vor ungeklärt sei.

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