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Ausbau

London Heathrow kämpft um dritte Piste

London Heathrow will seine dritte Landebahn unbedingt realisieren und reichte nun einen Plan ein, der teilweise über die Rahmenbedingungen eines Expertengremiums hinausgeht. Ein von fünf auf sechseinhalb Stunden ausgedehntes Nachtflugverbot an Europas größtem Flughafen gilt als gesetzt.

Von 23.00 Uhr nachts bis 5:30 Uhr morgens könnte der Betrieb ruhen, erklärte der Flughafen vergangene Woche. Das erweiterte Nachtflugverbot könne dabei sogar eher in Kraft treten, als von der Airports Commission verlangt. Die würde Heathrow allerdings lieber von 23.30 Uhr bis 6:00 Uhr schließen.

Bei knapp unter 75 Millionen Passagieren stoppte London Heathrow am 31. Dezember 2015 den Zähler.

Das Wachstum von 2,2 Prozent in den Passagierzahlen war im vergangenen Jahr nur möglich, weil Airlines mit dem Einsatz großer und sehr großer Flugzeuge wie der A380 die Kapazitäten in Heathrow dehnen. Was die Flugbewegungen angeht hat Heathrow das Limit seiner beiden Start- und Landebahnen inzwischen erreicht.

Der mit 17,6 Milliarden Pfund (rund 22,3 Milliarden Euro) veranschlagte Neubau einer dritten Parallelbahn im Nordwesten des Areals könnte ab 2026 für Entlastung sorgen, ist politisch aber höchst umstritten.

London-Heathrow rechnet bis 2050 mit einem Verkehrsanstieg auf 135 Millionen Jahrespassagiere, falls der dritte Runway kommt. Von einem weiteren Ausbau will der Flughafen dann allerdings absehen und ist bereit, eine vierte Landebahn für alle Zukunft auszuschließen. Das werde man "akzeptieren", erklärte Airportchef John Holland-Kaye.

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