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Avro RJ100

Swiss stellt letzten Jumbolino außer Dienst

Die Schweizer Airline hat am Dienstag ihre letzte Avro RJ100 aus dem Flugbetrieb verabschiedet.

Der letzte von ursprünglich 21 Jumbolinos im Dienst der Swiss absolvierte zum Abschied einen Sonderflug von Genf nach Zürich, wie Swiss am Dienstag mitteilte. Das Flugzeug mit der Kennung HB-IYZ wurde nach der Landung in Zürich mit einer Wasserfontäne der Flughafenfeuerwehr begrüßt.

„Das letzte Mal mit einem Avro an unserem Heimatflughafen zu landen, war für mich ein sehr emotionales Ereignis. Mit der Ausflottung der Avro-Flugzeuge geht eine Ära der Schweizer Luftfahrtgeschichte zu Ende“, sagte Kapitän und Avro-Flottenchef Michael Weisser, der den Flug von Genf nach Zürich gemeinsam mit seinem Stellvertreter Kapitän Peter Huber durchgeführt hat.

Swiss erneuert ihre Flotte

Die vierstrahligen Kurzstreckenflugzeuge Avro RJ100 und die kleineren Avro RJ85 waren für Swiss mehr als 700.000 Stunden auf Europaflügen im Einsatz. Mehr als eine halbe Million Flüge seien seit der Unternehmensgründung 2002 mit den Flugzeugen des britischen Herstellers British Aerospace (BAe) durchgeführt worden, so Swiss.

Seit Anfang 2016 modernisiert die Lufthansa-Tochter allerdings ihre Flotte: Neue Bombardier CS100 ersetzen die Avro RJ100 am Flughafen Zürich-Kloten. Die größeren Bombardier CS300 kommen anstelle von Airbus A320 zum Einsatz und sind in Genf basiert. Bislang hat Swiss nach eigenen Angaben zehn CSeries-Flugzeuge erhalten, bis Ende 2018 sollen weitere 20 ausgeliefert werden. Auf der Langstrecke werden nach Angaben von Swiss bis zum Frühjahr 2018 zudem zwei weitere Boeing 777-300ER einen Teil der Airbus-A340-Flotte ersetzen.

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