Wizz-Air-Flug W95301 von London-Luton nach Tel Aviv wurde am Sonntag bei der Landung in Israel von Abfangjägern der israelischen Luftwaffe begleitet, nachdem der Kapitän der Bodenkontrolle per Funk mitgeteilt hatte, dass sich ein Passagier im WLAN an Bord mit dem arabischen Wort für "Terrorist" angemeldet habe. Andere Passagiere hatten den bedrohlichen Namen bemerkt und die Besatzung verständigt.
Israels Luftwaffe schickt Eskorte
Daraufhin wurde das Flugzeug, wie in solchen Fällen üblich, südlich von Zypern vorsorglich von der israelischen Luftwaffe empfangen und bis zur Landung eskortiert. Danach wurde der Airbus A320 von der Polizei mit Sprengstoff-Spürhunden durchsucht. Waffen oder Sprengstoff wurden nicht gefunden. Alle Passagiere wurden einzeln streng kontrolliert und durften danach einreisen.
Minderjähriger Fluggast als Verursacher
Laut israelischen Medienberichten hatte ein minderjähriger Fluggast, ein Kind jüdisch-orthodoxer Eltern, den bedrohlichen Namen eingegeben. Den Eltern droht jetzt eine Kostenbeteiligung an den unnötig entstandenen Einsatzkosten der Luftwaffe. Während der Landung setzte der Flughafen Ben Gurion kurzzeitig seine restlichen Starts und Landungen aus. Danach konnte der Flugbetrieb wieder voll aufgenommen werden. Laut israelischer Flughafenbehörde handelte es sich nicht um einen echten Zwischenfall, sondern nur um einen Fehlalarm durch den mißverständlichen Namen.





