in Kooperation mit
7 Bilder

Behörde reagiert auf Unglücke vor Malaysia und in Südfrankfreich

FAA will psychische Gesundheit von Piloten besser überwachen

Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA hat eine Studiengruppe gegründet, die binnen sechs Monaten Verbesserungen bei der Überwachung der seelischen Stabilität und psychischen Gesundheit von Piloten entwickeln soll.

Die FAA stehe mit der Luftverkehrsbranche und Medizinern im Kontakt, um die emotionale und geistige Gesundheit von amerikanischen Berufspiloten zu studieren, teilte die Behörde mit. Dazu habe man ein "Commercial Aviation Safety Team" (CAST) gegründet. Aktueller Anlass seien die Unglücke von Malaysia-Flug 370 und Germanwings-Flug 9525.

Das "Pilot Fitness Aviation Rulemaking Committee" (ARC) werde binnen sechs Monaten Vorschläge unterbreiten, welche Regeln die FAA ändern solle. Hieran arbeiteten Behördenvertreter, Branchenvertreter und Luftfahrtmediziner mit. US-Piloten würden bereits umfangreich untersucht, die jüngsten Unglücke in anderen Teilen der Erde hätten die FAA aber zu einer Neubewertung des wichtigen Themas "Pilotenfitness" veranlasst.

Das ARC werde nun prüfen, wie emotionale und mentale Gesundheitsprobleme überwacht werden können und welche Barrieren ihr Bekanntwerden bislang verhindern. Die FAA erwäge, basierend auf den erwarteten Empfehlungen, Änderungen beim Bau von Flugzeugen, bei den Bestimmungen und Verfahren, beim Pilotentraining und den Pilotentests und bei der Ausbildung von Flugärzten sowie den möglichen Handlungen anderer Gruppen in Airlines und Gewerkschaften vorzuschreiben. Die ARC-Treffen sollen nichtöffentlich abgehalten werden.

Zur Startseite