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Bilanz

Qantas dreht Ergebnis um 1,6 Milliarden Dollar

Qantas meldet sich mit dem stärksten Jahresergebnis seit Amtsantritt von Vorstandschef Alan Joyce im Jahr 2008 zurück. Aus einem Verlust von 646 Millionen AUD im Vorjahr machte Qantas 975 Millionen AUD (rd. 640 Mio. Euro) Vorsteuergewinn. Jetzt steht Geld für Anleger und neue Flugzeuge zur Verfügung.

Die Zahlen "stellen einen Turnaround von 1,6 Milliarden Dollar dar", sagte Joyce am Donnerstag in Sydney und erklärt die Ergebniswende mit "harten Entscheidungen" und einem nicht mehr ganz so harten Wettbewerbsumfeld.

Die Durchschnittserlöse zogen an, Treibstoffe konnte Qantas 13 Prozent billiger einkaufen als im Vorjahr. Auch die leidgeprüfte Langstrecke flog wieder Profit ein, 267 Millionen Dollar.

Maßnahmen auf Kostenseite steuerten 894 Millionen AUD bei, erklärte Joyce. Qantas beteilige ihre "geduldigen Anleger" mit 505 Millionen Dollar am Ergebnis und werde eine Dividende von 23 Cent je Aktie zahlen - die erste Ausschüttung seit 2009. Weiteres Geld fließt in eine schnellere Modernisierung der Flotte.

Qantas werde acht Boeing 787-9 im Zeitraum 2017 bis 2019 beschaffen, die fünf ältere 747-400 ersetzen und Spielraum für neue Strecken geben. Der Konzern kann aus 50 Optionen und Kaufrechten für den Dreamliner schöpfen.

Die 787 fliegt bereits bei der Tochter Jetstar, für Qantas werden es die ersten Flugzeuge dieses Typs sein. "Wir haben uns mit allen Aspekten der 787 befasst und entschieden, dass es das richtige Flugzeug für die Zukunft von Qantas ist", sagte Joyce.

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