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Boeing 787-8 in Everett übernommen

American übernimmt ersten Dreamliner

US-Branchenriese American Airlines hat am Freitag die erste Boeing 787 übernommen. Der Dreamliner in den neuen Farben des Unternehmens startete von Everett nach Dallas, Fort Worth.

"Die 787 verjüngt unsere Flotte, macht sie moderner und eröffnet uns neue Möglichkeiten, unsere Kunden genau zu jenen Orten zu bringen, an die sie reisen möchten", sagte American-Vorstandschef Doug Parker. "Wir stecken zwei Milliarden Dollar in die Flottenerneuerung und in die Verbesserung des Kundenkomforts."

American hat 42 Boeing 787 fest bestellt, darunter Flugzeuge der Versionen 787-8 und 787-9. Wegen der überwiegend aus "schwarzem" CFK-Verbundwerkstoff bestehenden Boeing 787 hatte American eigens ihr legendäres Erscheinungsbild mit polierten Aluminiumrümpfen geändert und eine neue Lackierung in metallicgrau mit neuem Flaggenlogo eingeführt.

Wöchentlich sollen ab sofort im Durchschnitt zwei Flugzeuge ausgeliefert werden. Weitere 58 Flugzeuge könnten im Rahmen bereits vereinbarter "Erwerbsrechte" zu bereits ausgehandelten Preisen abgenommen werden. American will die 787 ab dem zweiten Quartal einsetzen und zwar zunächst zwischen ihren US-Inlandsdrehkreuzen, bevor auch internationale Langstrecken beflogen werden.

Mit einem heutigen Flottendurchschnittsalter von 12,3 Jahren hat American bereits die jüngste Flotte der US-Branchenriesen. Im Rahmen des Flottenerneuerungsprogramms werden auf Langstrecken flache Schlafsessel und WiFi eingebaut, die Lounges modernisiert und auch die Boeing 777-200, 767-300, 757-200 und Airbus A319 in den Kabinen renoviert. Die American Airlines Group bietet täglich 6700 Flüge zu 339 Zielen in 54 Staaten an. 

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