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Boeing-Großkunde erweitert den Stauraum

Alaska übernimmt erste 737 mit großen Gepäckfächern

Alaska Airlines hat bei Boeing die erste Boeing 737 mit nochmals vergrößerten Handgepäckfächern übernommen. Durch die neuen "Space Bins" wächst das Volumen für Kabinengepäck um 48 Prozent.

Alaska Airlines sei der Erstkunde der neuen, vergrößerten Gepäckfachoption, teilte Boeing am Montag mit. "Bis Ende 2017 wird schon unsere halbe Flotte über größere Gepäckfächer verfügen", sagte Sangita Woerner, Marketingvorstand bei Alaska Airlines. "Wir investieren 150 Millionen Dollar, um die Kabinen zu verbessern und um das Fliegen angenehmer zu machen." 

Alaska wird in den nächsten beiden Jahren 34 Boeing 737NG und eine 737MAX fabrikneu mit den vergrößerten Space Bins übernehmen und weitere 34 Bestandsflugzeuge auf die neuen Gepäckfächer nachrüsten, vor allem Boeing 737-900ER. Nach Berechnung der Airlline passen nach ihren Regeln und bei ihrer Kabinenkonfiguration künftig 174 statt zuvor 117 große Gepäckstücke in die Fächer. Boeing gibt sogar 198 statt zuvor 132 Gepäckstücke bei idealer Stautechnik und Kabinenausstattung an.

Jedes neue Space Bin kann sechs große US-Handgepäckstücke (Maximalgröße: 23 cm x 36 cm x 56 cm) aufnehmen, zwei Stück mehr, als die bisherigen Gepäckfächer schaffen. Beim Öffnen schwenken die neuen Fächer fünf Zentimeter herunter, um die Be- und Entladung zu erleichtern und zu beschleunigen. Außerdem sehe der Passagier das Gepäckfach besser, so dass er dessen Raum besser ausnutzen könne, hofft Boeing. Auch das Schließen soll leichter fallen.

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