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Korean Air will Tochter Jin Air an die Börse bringen

Börsengang könnte eine halbe Milliarde Dollar einbringen Korean Air will mit Jin Air an die Börse

Korean Air will noch in diesem Jahr ihre Niedrigpreistochter Jin Air an die Börse bringen.

Jin Air kündigte am Dienstag in Seoul an, bis Jahresende an die Börse gehen zu wollen. Die Niedrigpreistochter von Korean Air wurde 2008 gegründet und betreibt 18 Boeing 737-800 und vier Boeing 777-200 auf Routen in Asien, Australien und -saisonal- in die USA, nach Hawaii. Der Börsengang könnte dem Korean-Air-Mutterkonzern Hanjinkal umgerechnet eine gute halbe Milliarde US Dollar einbringen.

Jin Air kündigte an, mit den erhofften Einnahmen neues Wachstum, insbesondere eine Flottenerweiterung auf 30 Flugzeuge, finanzieren zu wollen. Dem Niedrigpreissektor werden in Asien große Wachstumschancen vorhergesagt. Allerdings ist das Geschäft bei politischen Turbulenzen, wie derzeit mit China über ein THAAD-Frühwarnradar und Raketenabwehrsystem in Südkorea zum Schutz vor Nordkorea, empfindlich. Mitte März hatte China alle Besuche von chinesischen Kreuzfahrttouristen in Südkorea kurzfristig abgesagt. Außerdem hatte China Charterflüge aus Südkorea gestoppt.

In Korea gibt es derzeit sechs Niedrigpreisfluggesellschaften. Weitere sechs wollen im nächsten Jahr an den Start gehen. Zuletzt hatte Asiana Airlines mit Air Seoul eine neue Niedrigpreistochter gegründet.

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