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Bruchlandung endet für die Insassen glimpflich

Emirates 777-300 verunglückt bei Landung in Dubai

Eine Boeing 777-300 von Emirates ist am Mittwoch bei der Landung in Dubai verunglückt. Die 275 Insassen konnten das Flugzeug verlassen, bevor es ausbrannte.

Emirates bestätigte einen "Zwischenfall" in Dubai um 12.45 Uhr Ortszeit. Nach Informationen der FLUG REVUE handelt es sich um die Boeing 777-300 mit der Registrierung A6-EMW, die im März 2003 ausgeliefert wurde. Das Flugzeug traf mit 275 Insassen als Flug EK521 aus Thiruvananthapuram in Indien in Dubai ein.

Nach bisher nicht bestätigten Berichten wollte das Flugzeug aus niedriger Höhe durchstarten aber gewann keine Höhe und berührte, mit eingefahrenem Fahrwerk, die Startbahn. Filme von der Landung zeigen, wie das rechte Triebwerk abreißt und später der rechte Flügeltank explodiert.

Der "Dubai Media Office" meldete, alle Passagiere seien evakuiert worden. Meldungen über Verletzte lägen ihm nicht vor. Auch Medien aus Dubai berichten, alle Insassen hätten evakuiert werden können. Der Flugbetrieb in Dubai wurde bis zum Abschluss der Löscharbeiten unterbrochen.

UPDATE:
Emirates bestätigte inzwischen, dass alle 282 Passagiere und die 18 Besatzungsmitglieder in Sicherheit seien. Unter den Passagieren sind auch ein Schweizer und zwei deutsche Staatsangehörige. 
Wegen der Bergungsarbeiten rechne man mit einer achtstündigen Verspätung im gesamten Netz. 

UPDATE 2:
Gegen 16.45 Uhr deutscher Zeit wurde der Flugbetrieb in Dubai wieder aufgenommen.

UPDATE 3:
Ein Feuerwehrmann der Flughafenfeuerwehr von Dubai ist bei den Löscharbeiten ums Leben gekommen. Alle Insassen des Flugzeugs konnten gerettet werden. Zehn verletzte Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

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