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Chinesische Frachtairline zog vom Hahn südwärts um

Yangtze River Express: Erstflug nach München

Mit der Landung einer Boeing 747-400SF hat Yangtze River Express am Dienstag den Linienverkehr nach München aufgenommen. Die Chinesen kommen ab sofort fünfmal pro Woche nach Bayern.

Die neue Frachtverbindung führe via Tianjin nach Schanghai, teilte der Flughafen München mit. Die chinesische Frachtfluggesellschaft komme dienstags und donnerstags aus Amsterdam und mittwochs, freitags und samstags aus Brüssel nach "MUC". Durch das Engagement der Yangtze River Express dürfte der Frachtumschlag am Münchner Airport, der im vergangenen Jahr um acht Prozent auf die neue Bestmarkte von über 290.000 Tonnen gestiegen war, nochmal einen deutlichen Schub erhalten, so der Flughafen. Die chinesische Airline war vor kurzem aus Frankfurt-Hahn nach München umgezogen, um große Frachtkunden im süddeutschen Raum und in Norditalien besser zu erreichen.

Die Abfertigung der Yangtze River Express am Münchner Flughafen wird von der AeroGround Flughafen München GmbH – der Abfertigungstochter der Flughafen München GmbH – übernommen. In Zusammenarbeit mit ihren Schwestergesellschaften aerogate und Cargogate ist die AeroGround einziger Anbieter am Standort München, der alle land- und luftseitigen Leistungen rund um die Flugzeug-, Passagier- und Frachtabfertigung übergreifend aus einer Hand anbietet. 

AeroGround hat einen Full-Handling-Abfertigungsvertrag mit der Yangtze River Express bis zum Jahr 2018 abgeschlossen, der sowohl den Frachtumschlag als auch die Flugzeugabfertigung am Flughafen München umfasst. Darüber hinaus konnte AeroGround auch die bestehende Zusammenarbeit mit dem langjährigen Kunden Emirates Airlines bis 2019 verlängern. Der Golfcarrier verbindet München zweimal täglich mit einem Airbus A380 mit Dubai.

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