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Maersk kauft bei Boeing zwei 777F für Star Air.

Dänischer Logistikriese auf Wachstumskurs Maersk bestellt neue Boeing-777-Frachter

Der dänische Logistikriese A. P. Møller-Mærsk erweitert die Frachterflotte seiner Airlinetochter Star Air. Die Kopenhagener bestellten in Seattle zwei neue Boeing 777 Freighter und kündigten das Leasing dreier Boeing 767-300-Frachter an.

Die beiden Triple Seven würden 2024 geliefert, die drei geleasten 767 würden schon ab 2022 eingesetzt, kündigte A. P. Møller-Mærsk am Dienstag an. Wie schon im globalen Seefracht-Containerverkehr wolle man auch bei der Luftfrachttochter Star Air ein Drittel des Aufkommens mit eigenem Gerät befördern, so Maersk. Der Rest werde bei kommerziellen Partnern gemietet oder bei Bedarf gechartert. Ziel sei eine Vergrößerung des Angebots und eine weltweite und nahtlose Beförderung aus einer Hand.

Dabei helfen soll auch die angekündigte Übernahme des deutschen Luftfrachtspezialisten Senator International mit 1700 Mitarbeitern. Die Dänen wollen den für 644 Millionen Dollar geplanten Kauf, vorbehaltlich aller behördlichen Freigaben, im ersten Halbjahr 2022 vollenden. Senator bringt die eigene Software CargoWise mit ein, mit deren Hilfe Maersk die Steuerung kleinerer Frachtmengen, unterhalb einer vollen Containergröße, optimieren will.

Die 1987 gegründete Star Air betreibt bisher zwölf Boeing 767-200SF, eine Boeing 767-300BCF und zwei Boeing 767-300F und beschäftigt unter anderem 160 Piloten und 50 Flugzeugmechaniker. Ihre Konzernmutter A. P. Møller-Mærsk hat 80.000 Mitarbeiter und betreibt weltweite Routen in 130 Staaten.