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Eigenständige Abfertigung auch ohne BER-Haupthalle

Flughafen BER: Ausweichterminal T2 genehmigt

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Das für den Flughafen BER zuständige Bauordnungsamt des Landeskreises Dahme-Spreewald hat am Dienstag der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Baugenehmigung für deren BER-Terminal T2 (frühere Bezeichnung T1E) erteilt.

Landrat Stephan Loge übergab die Genehmigung in Schönefeld an Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. Voraussetzung für die Erteilung der Baugenehmigung war der Beschluss der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) zur Änderung der Planfeststellung, der am 18. Juli erging.

Das neue Gebäude wird direkt südlich vor dem schon fertigen BER-Nordpier errichtet und mit diesem durch Brücken verbunden. T2 kann alle Abfertigungsprozesse von der Straßenvorfahrt über Sicherheitskontrollen bis zur Gepäckausgabe abwickeln, so dass dieser Bereich unabhängig von der noch immer ungewissen Öffnung der BER-Haupthalle funktioniert. Aus dem Nordpier gelangt man schließlich über das Vorfeld zum Flugzeug. Das 240 Meter lange T2 alleine kann sechs Millionen Fluggäste im Jahr abfertigen. Es soll dabei helfen, die Kapazität des Flughafenstandortes BER "bei der Eröffnung" auf 28 Millionen Fluggäste im Jahr zu bringen. Dazu nannte die Flughafengesellschaft aber kein Datum. Bis Ende 2025 solle auch der Altbaustandort Schönefeld (SXF) als "Terminal T5" in Betrieb bleiben und für eine Gesamtkapazität von 40 Millionen Fluggästen im Jahr sorgen, so die Flughafengesellschaft.

Die neueste BER-Übersicht zeigt die langfristige Ausbauplanung mit zwei Satellitengebäuden, dem nun genehmigten Terminal 2, einem weiteren Terminal 3 und 4 im Osten, sowie mit dem weiterbetriebenen Flughafen Schönefeld, der nun als "Terminal 5" firmiert. Foto und Copyright: Berliner Flughäfen

Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sagte: „Die Baugenehmigung für das BER-Terminal T2 ist für uns ein wichtiger Meilenstein. Damit wird der BER gemeinsam mit SXF von Beginn an über ausreichende Kapazitäten verfügen. Das optisch ansprechende, aber stark funktional konzipierte Gebäude ist der erste Schritt, den Flughafen flexibel und modular an die zukünftigen Passagierzahlen anzupassen.“ Das Terminal T2 biete den immer stärker wachsenden Low-Cost-Airlines optimale Voraussetzung, mehr Passagiere von und nach Berlin zu fliegen. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH werde das Gebäude von einem Generalplaner errichten lassen. Eine Vergabeentscheidung werde im Sommer erwartet.

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