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Emirates

Steigende Nachfrage in Dubai lässt Emirates und Luftansa hoffen

Emirates und Lufthansa Steigende Nachfrage in Dubai lässt Airlines hoffen

In den Vereinigten Arabischen Emiraten steigt die Nachfrage nach Flügen. Das ermutigt auch Lufthansa dazu, ihre wöchentlichen Verbindungen zwischen Frankfurt und Dubai auf vier hochzufahren. Emirates-Mitarbeiter sollen ab September wieder ihr volles Gehalt beziehen.

Die Nachricht gibt bedingt Anlass, auf eine Erholung der Luftfahrt am Hauptdrehkeuz des Nahen Ostens zu hoffen. Im Zuge der Coronakrise hatte Emirates Tausende Mitarbeiter entlassen oder über Wochen hinweg in unbezahlten Urlaub geschickt – das volle Gehalt zahlt sie jetzt also einer deutlich geringeren Menge an Mitarbeitern. Zudem erfuhr die Öffentlichkeit im August, dass Emirates bereits seit März rund zwei Milliarden US-Dollar an Unterstützung von der Regierung erhalten hatte – der Staat ist Alleineigner der Airline.

Lufthansa fliegt wieder häufiger nach Dubai, derzeit vor allem mit dem Airbus A330.

Lufthansa fliegt wieder öfter nach Dubai

Nichtsdestotrotz setzen auch andere Airlines auf die steigende Nachfrage in Dubai: Lufthansa erhöht die wöchentliche Frequenz von Frankfurt bis zum 14. September auf fünf Flüge pro Woche, ab dann soll sie sich zunächst bei vier wöchentlichen Flügen einpendeln – 30 Prozent mehr als in den Monaten seit Juni. "Jüngste Berichte der Regierung, die von einem Passagierzuwachs auf über 20.000 Reisende pro Tag am Dubai Airport sprechen, sind wirklich ermutigend", sagte der Lufthansa-Vertriebsleiter für die Golfstaaten, Afghanistan und Pakistan, Heinrich Lange. "Sie unterstreichen die Notwendigkeit und die Bedeutung unserer Verbindungen in die Vereinigten Arabischen Emirate."

Patrick Zwerger
Etihad drückt intern weiter auf die Kostenbremse, allerdings erhalten die Mitarbeiter wieder mehr Gehalt als zur Pandemie-Hochphase.

Etihad bleibt auf Sparkurs

Etwas weniger gute Nachrichten kommen dagegen von Emirates-Rivalin Etihad. Wie "Gulfnews" berichtet, müssen deren Angestellte bis Jahresende mit zehn Prozent weniger Gehalt auskommen. Immerhin: bis September betrugen die Gehaltseinbußen noch zwischen 25 und 50 Prozent.