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Emissionseinsparung bei der Abfertigung

Stuttgart: Nur noch Elektrofahrzeuge auf dem Vorfeld

Die Flughafen Stuttgart GmbH will den Passagier- und Gepäcktransport bis 2017 vollständig auf Elektroantriebe umstellen und damit lokale Emissionen einschränken.

In ihrem fairport-Programm hat sich die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) vorgenommen, die CO2- und Luftschadstoffemissionen durch den Bodenverkehr auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Bis 2017 sollen alle verbleibenden Diesel-Passagierbusse und Hybridschlepper durch abgasfreie, batteriebetriebe Neufahrzeuge ersetzt werden.

Der Flughafenbetreiber investierte seit 2013 über 4,4 Mio. Euro in die Beschaffung von 25 Abfertigungsfahrzeugen mit Elektroantrieb und in die nötige Infrastruktur. Die rund 20 Ladestationen auf dem Flughafengelände werden von elektrisch angetriebenen Passagierbussen, Vans, Pushback-, Gepäck- und Frachtschleppern genutzt.

Die besonderen Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen an Flughäfen erforschte die FSG im Projekt "efleet" in Zusammenarbeit mit Projektpartnern wie dem Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V. (DLR) sowie der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH.

Das Forschungsprojekt war Teil der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten baden-württembergischen Initiative "LivingLab BWe mobil", eines der bundesweit vier Förderprogramme im "Schaufenster Elektromobilität". Das BMWi  unterstützte das Schaufensterprojekt am Flughafen mit Fördermitteln in Höhe von 1,4 Mio. Euro. Ende Juni endete die dreijährige Erprobungsphase der elektrischen Vorfeldflotte im LivingLab BWe mobil.

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