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Feste Lehne mit 20 Grad Neigung

Lufthansa: Neue Eco-Sitze für die A320

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Ab 2019 stattet die Lufthansa Group ihre Airbus A320 bei Lufthansa, Austrian und Swiss einheitlich mit neuen Sitzen des italienischen Herstellers Geven aus.

Mit dem Auslieferungsstart ab 2019 erhielten die Flugzeuge der A320-Familie der Lufthansa Group auf Kurz- und Mittelstrecken neue Sitze, meldete Lufthansa am Mittwoch.  Die komfortable Vollstrukturpolsterung der Sitzfläche sowie der Rückenlehne sorgten durch "ergonomische Druckverteilung" für ein angenehmes Sitzgefühl. Die schlankere Rückenlehne verbessere den Raumeindruck. Außerdem wandere die "Literaturtasche" über den Tisch, so dass im Kniebereich mehr Luft entsteht.

Die neuen Sitze erhalten eine feste Rückenlehne, die immer um 20 Grad geneigt ist, gegenüber heute 12 Grad, und die zu Start und Landung nicht mehr aufrecht gestellt werden muss. In der Business Class bleibt die Lehne dagegen verstellbar. Hier sind sogar 26 Grad Neigung wählbar. Paul Estoppey, Head of Product Cabin Lufthansa Group Hub Airlines sagte: „In die Gestaltung des Sitzes sind viele Kundenwünsche eingeflossen und es freut uns, dass wir über den Projektverlauf bereits viele positive Rückmeldungen zu den umgesetzten Merkmalen erhalten haben.“

Erstmals führen Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines gemeinsam einen neuen Sitz ein.  Neben Vorteilen für Kunden standen zudem die Reduzierung von Gewicht und Wartungskosten im Mittelpunkt der Entwicklung.  Den Zuschlag für die Produktion des Sitzes konnte nach mehreren Vorgesprächen, Kundentests und Qualitätsaudits der italienische Hersteller Geven für sich entscheiden. 

Lufthansa will alle A320 des Konzerns technisch enger aufeinander abstimmen, so dass die Jets schneller zwischen den Konzertöchtern getauscht werden können. Foto und Copyright: Lufthansa

Alle Airbus A320 der Lufthansa Group sollen künftig vereinheitlicht werden. Damit will der Konzern sein Flugzeuge innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Aufwand zwischen den Airlines der Lufthansa Group tauschen können. Lufthansa will so schneller auf aktuelle Entwicklungen reagieren und Kapazität einfacher und effizienter zwischen den Airlines und Hubs der Gruppe bewegen. Kosten für Umbau und Liegezeiten könnten deutlich reduziert werden. Darüber hinaus ergeben sich durch die Vereinheitlichung weitere Synergien beim Einkauf der Flugzeuge und Komponenten. Die Airline-Marken bleiben auch künftig durch einen unterschiedlichen Markenauftritt gewahrt.

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