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Flughafen München

Offene Fragen nach Sicherheitspanne

Weil am Samstag eine Frau unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt war, mussten Terminal 2 und das dazugehörige Satellitenterminal gesperrt und durchsucht werden. Die Folgen am ersten Sommerferienwochenende in Bayern und Baden-Württemberg waren verheerend.

Wegen der Panne beim Sicherheitscheck musste die Bundespolizei am Samstagmorgen für mehrere Stunden die Abfertigung in Terminal 2 und dem Satellitenterminal des Münchner Flughafens stoppen. Anschließend mussten alle Passagiere erneut die Sicherheitskontrolle durchlaufen.

Wegen der Sperrung waren zahlreiche Passagiere am Wochenende am Flughafen München gestrandet, Umbuchungen waren aufgrund des Ferienbeginns kaum möglich. Insgesamt wurden am Samstag und Sonntag rund 330 Flüge annulliert, mehr als 32.000 Passagiere waren betroffen. 

Viele Fragen sind nach dem Vorfall noch ungeklärt. Offen ist, wie die etwa 40 Jahre alte Frau unkontrolliert in den gesicherten Bereich kommen konnte. Laut Medienberichten war die Frau frühmorgens kontrolliert worden, beim Durchleuchten beanstandeten Mitarbeiter der Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München mbH (SGM) eines ihrer Handgepäckstücke wegen einer Flüssigkeit. Daraufhin sei die Frau in den öffentlichen Teil des Terminals geschickt worden, um das Gepäckstück am Schalter aufzugegeben. Kurze Zeit später sei sie wieder zur Sicherheitsschleuse zurückgekehrt und dort ohne erneute Kontrolle ins Terminal gegangen.

Die Regierung von Oberbayern, die für die Kontrollen am Airport zuständig ist, spricht von Hinweisen auf ein "individuelles Versäumnis" des Sicherheitspersonals. Erst am späten Samstagnachmittag soll die 40-Jährige identifiziert worden sein.

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